Bewegung für mehr Bewegung

Bewegung für mehr Bewegung

Ein Gespräch der Präsidiumsmitglieder über die Zukunft des DSLV in Bayern.

 

Günther: Wenn wir in die Zukunft schauen, dann bleibt die politische Arbeit ein zentrales Thema. Wir fordern schon lange mehr Bewegung und Sportunterricht an Schulen, das bleibt unser politisches Kernanliegen. Bewegung ist Bildung, und Bildung braucht Bewegung.

Jana: Immerhin ist mit der täglichen Bewegungseinheit von einer halben Stunde in der Grundschule ein wichtiger Schritt gelungen. Aber das reicht noch nicht. Wir wollen, dass Bewegung in allen Schularten und Altersstufen selbstverständlich wird.

Chrissi: Als Verband wollen wir weiter dafür kämpfen, dass der Sportunterricht den Stellenwert bekommt, den er verdient. Gleichzeitig wollen wir unsere Mitglieder bestmöglich unterstützen. Ein wichtiger Bestandteil dafür sind unsere Fortbildungen, die praxisnah sind und direkt in den Unterricht übertragen werden können.

Gabi: Wir spüren, was die Lehrkräfte brauchen, denn in unseren Fortbildungen entsteht echter Austausch. Die Teilnehmer*innen bringen ihr eigenes Wissen mit, und alle lernen voneinander. Das ist kein Frontalunterricht, sondern Lernen auf Augenhöhe. Wir wollen zeigen, dass Fortbildung nicht trocken sein muss, sondern richtig inspirierend sein kann.

Caro: Und das motiviert ungemein. Nach einer Fortbildung hören wir oft: „Ich habe wieder Lust auf Sportunterricht, ich habe wieder Bock auf Bewegung!“ Genau dafür machen wir das – damit Lehrkräfte mit neuer Energie und Freude in ihren Alltag zurückgehen.

Chrissi: Ich sehe im DSLV auch die Chance, Forschung, Lehre und Praxis zusammenzubringen. Wir können einen Raum schaffen, in dem Studierende, Referendarinnen und erfahrene Sportlehrkräfte voneinander lernen. Dabei entstehen kreative Ideen, die den Unterricht bereichern.

Jana: Die Kooperationen mit Universitäten sind auch unsere Chance, mehr Studierende zu erreichen. Wir müssen zeigen, dass der Verband offen ist für junge Menschen. Viele wissen gar nicht, dass sie schon im Studium Mitglied werden können. Wenn sie dann bei einer Fortbildung oder einem Netzwerktreffen dabei sind, merken sie sofort, dass sie willkommen sind. Dieses Gefühl, dazuzugehören, ist unglaublich motivierend.

Gabi: Wichtig ist uns auch, dass wir bayernweit präsent sind – nicht nur in München, wo wir derzeit stark vertreten sind. Seit Corona haben wir durch unsere Onlineformate ganz neue Möglichkeiten: Wir können bayernweit arbeiten, uns austauschen und viel flexibler reagieren. Das hat den Verband enorm gestärkt.

Jana: Dazu kommt, dass wir heute auch über digitale Kanäle kommunizieren. Über unseren Newsletter oder Instagram erreichen wir viele Mitglieder und Interessierte schnell und unkompliziert. Da geht es nicht nur um Termine, sondern um Inhalte. Wir liefern Ideen für den Unterricht, neue Forschungsthemen und kleine Motivationseinheiten für den Alltag.

Günther: Das zeigt, wie sehr sich der DSLV Bayern weiterentwickelt hat. Wir sind digitaler, offener und vernetzter geworden. Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt entscheidend. Wir vertreten unsere Mitglieder politisch, aber wir leben auch Gemeinschaft. Das unterscheidet uns von vielen anderen Berufsverbänden.

Gabi: Diese Gemeinschaft prägt uns auch im Präsidium. Wir sind ein tolles Team, wir lachen viel, wir lernen voneinander. Natürlich läuft nicht immer alles perfekt, aber das gehört dazu.

Caro: Viele sehen ein Ehrenamt als zusätzliche Belastung, dabei steckt darin so viel Mehrwert. Ehrenamt ist ein wichtiger Teil unserer demokratischen Kultur, und beim DSLV kann man erleben, wie bereichernd Engagement sein kann. Man bekommt Impulse, man tauscht sich aus, man gestaltet. Und das Schöne ist: Es muss gar nicht viel sein.

Chrissi: Und wir freuen uns über alle, die Lust haben, Teil davon zu werden und ihre Ideen einzubringen. Je mehr wir sind, desto mehr können wir bewegen.

Günther: Genau das ist der Kern des DSLV in Bayern: Bewegung für mehr Bewegung.

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